Die Bodengruppe von Phönix ist wieder komplett und heile.
Die rostige Teile der Bodenbleche habe ich ersetzt. Dabei blieb so viel wie möglich von der originalen Blechsubstanz erhalten. Manch einer mag das als Stückwerk ansehen, aber die Qualität des Reprozeugs gibt mir bei meiner Arbeitsweise Recht. Das Repromaterial ist erschreckend schlecht in Punkto Maßhaltigkeit und Materialstärke.
Nur mal ein kleines Beispiel: Ich hab mir zwei Bodenplattenquerkanten bestellt. Das sind die Teile, auf denen die hinteren Enden der Bodenbleche angeschweißt werden. An der Oberseite der Blechteile sind jeweils zwei Schraublöcher, an denen die Karosse verschraubt ist. Die am Phönixboden waren recht angefressen. Ich machte mir eine Lehre aus Vierkantrohr mit zwei 8mm Bohrungen im Abstand der originalen Befestigungspunkte. Meine Absicht war es, den rostigen Teil der Querkanten abzutrennen und durch Teile der Reproware zu ersetzen. Der Schnitt war ungefähr mittig zwischen den Befestigungspunkten geplant. Durch das gebohrte Vierkantrohr wäre der Bohrungsabstand und die Geradlinigkeit beim Anpassen des Ersatzteiles gewährleistet gewesen. Doch, der Befestigungsabstand an den Reproteilen passte zum Originalmaß überhaupt nicht. Der Abstand war zum Originalteil etwa 10mm weiter. Klasse, meine Lehre konnte ich nun auch vergessen, denn ich weiß ja nicht, welches der beiden Anschraublöcher stimmt. Oder sind beide verschoben? Schöner Scheiß, dabei ist das Zeug nicht mal billig! Was ist daran so schwierig, an den Teilen maßhaltige Anschraubpunkte anzuschweißen? Wenn das aus Kostengründen nicht machbar ist, dann kann man doch die sowieso schlecht angeschweißten Gewindeinsätze weg lassen. Dann macht man sich das eben selber. Es reicht schon, dass das Zeug aus den ausgenudelten Preßformen kaum mit den Originalkanten vergleichbar ist.
Naja, mir blieb nichts anderes übrig, als den Trennungsschnitt nach außen gesehen nach den beiden Befestigungspunkten zu machen. Ich hätte aber wegen dem oberflächlichen Rost gerne mehr ersetzt.
Genug lamentiert! Die Bodenbleche sind instand gesetzt. Die Cabrio Bodengruppe ist blechtechnisch fertig, aber halt noch nicht hübsch!
Als Nächstes werde ich an der BG alle Gewinde sichern und sandstrahlen lassen. Wenn dann, was ich doch sehr hoffe, keine Überraschungen auftauchen wird der Boden grundiert, abgedichtet und in schwarzglänzend lackiert.
Schön langsam geht es an die Karosse.
Cheerioh,
Christian
Sonntag, 21. Februar 2016
Freitag, 19. Februar 2016
Dampfgestrahlt
Servus. Heute mal ein Thema aus der Ecke "NIE WIEDER". Mann, mann,mann war das ne Sauerei. Ich habe mal am Samstag versucht den Öldreck von vor 56 Jahren am 30 PS Block abzudampfen. Es ging zwar alles relativ einfach weg, aber wie danach ausgesehen habe, unglaublich. Ich war nass bis auf die Knochen und war mit einem leichten Ölfilm benetzt :-(.
Aber einer muß es ja machen ;-).
Cu
Freitag, 29. Januar 2016
Dienstag, 19. Januar 2016
Donnerstag, 14. Januar 2016
Sonntag, 10. Januar 2016
Phönix hat wieder einen Kopf
Selbst in der staad´n Zeit ging beim Phönix was voran.
Wie schon angekündigt flog die 10mm Kupferbenzinleitung wieder raus. Stattdessen entschied ich mich für eine 10x1mm Hydraulikleitung aus verzinktem Stahl. Und wenn, dann richtig. Also flog die originale Benzinleitung auch gleich mit raus und wurde durch eine 8x1mm ersetzt. Damit ich die Leitungen sauber einbauen konnte, musste ich den Rahmentunnel ganz aufmachen.
Die 8x1mm Leitung machte ich an den originalen Befestigungspunkten fest. Für die 10x1mm Leitung machte ich mir nach dem Vorbild der originalen Halterungen neue Teile und schweißte sie im Rahmentunnel an.
Nach der Verlegung der beiden Leitungen sah das dann so aus.
Schaltstange wieder rein und Deckel zu
Als nächster Schritt kam nun das Rahmenkopfunterblech an die Reihe.
Aber vorher Schweißkanten blank machen und Hülsen einschweißen.
Nach dem Verschrauben des Bleches mit der Rahmenlehre wurde gepunktet wie wild: 132 Schweißpunkte.
Halterungen der Querlenker anschweißen.
Vom Verschleifen der Schweißpunkte, dem Ausfeilen und Verschweißen der Öffnungen der Schraubendurchführungen am Rahmenkopf und Napoleonhut gibts keine Fotos. Die Arbeit war schon langwierig und beschis..... genug!
Zum Abschluss musste noch der Spalt zwischen Rahmenkof und Mitteltunnel verschlossen werden.
Der Rahmenkopf der 79er Bodengruppe ist jetzt endlich wieder komplett.
Die nächsten Wochen bin ich mit den Bodenhälften im hinteren Teil der Bodengruppe beschäftigt. Da gibt es ne Menge Rostfraß und Schweißerpfusch zu beseitigen. Aber alles unter der Vorgabe, so viel wie möglich vom originalen Blech zu erhalten.
Cheerioh,
Christian
Donnerstag, 31. Dezember 2015
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